Cage-Preis geht nach Spanien
Der mit 2000 Euro dotierte 2. John-Cage-Preis der John-Cage-Orgelstiftung Halberstadt ist am 9. September 2012 an die Spanier Miguel Angel Forner Paulo (Schlagzeug) und Ander Tellería (Akkordeon) gegangen.
Halberstadt: Ein Haus voller Musik
Internationales Festival am 100. Geburtstag von John Cage
5. bis 9. September 2012
Der Titel unseres Festes, Halberstadt: Ein Haus voller Musik, ist einer Komposition Cages entlehnt. Im Sinne dieses Entwurfs verbinden wir die Kunst Cages mit den historischen Kulturräumen Halberstadts. In wechselseitiger Anregung zwischen internationalen Künstlern und den regionalen Kultur-verantwortlichen ist ein spartenübergreifendes Programm entstanden, das sich an ein breites Publikum wendet.
Solo für zwei
Zum zwölften Mal in den vergangenen elf Jahren änderte sich am 5. Juli der Klang der wohl außergewöhnlichsten Orgel der Welt. Drei hohe Pfeifentöne verschwanden, so dass bis zum nächsten Tonwechsel im Oktober 2013 in der Halberstäder Burchardikirche nur zwei Basspfeifen erklingen. „Es klingt wie im Maschinenraum“, sagt Kuratoriumsvorsitzender R.O. Neugebauer.
12. Klangwechsel
Am Donnerstag 5. Juli 2012 erfolgt der nunmehr 12. Klangwechsel. Die "Organisten" dieses Klangwechsels sind mit dem John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt seit vielen Jahren verbunden: Margot Dannenberg hat seit Anbeginn des Cage-Projektes im Jahr 2001 an die 100.000 Besucher persönlich betreut und Führungen für zahllose Gruppen gestaltet.
Meisterkurs und Wettbewerb
Interpretation zeitgenössischer Musik für Akkordeon und Schlagzeug, 5. bis 9. September 2012
Zu Gast in der Akademie der Künste Berlin
Das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt wird in der Akademie der Künste Berlin vorgestellt:Dresdner Kreuzchor im Burchardikloster – Kruzianer enthüllen Jahrestafel 2539
Am Montag, 16. Mai 2011, 10.00 Uhr, erklangen vor der Bruchardi-Klosterkirche in Halberstadt die jungen Stimmen des Dresdner Kreuzchores. Im Rahmen einer kleinen "Feierstunde" anlässlich des Jubiläums „1000 Jahre Reformation in Sachsen“ enthüllten die Kruzianer in der Kirche St. Burchardi ihre Tafel für das Jahr 2539. Darüber hinaus hat Prof. Dr. Rainer Neugebauer vom Cage-Kuratorium die Dresdner Chorsänger in das Projekt des längsten Musikstückes der Welt eingeführt.
Gespendet wurde die Klangtafel 2539 vom Förderverein des Dresdner Kreuzchores. Seit 1539 werden in der Dresdner Kreuzkirche evangelische Gottesdienste abgehalten. Der Dresdner Kreuzchor selbst existiert aber schon länger: seit dem Jahre 1300. Passend dazu brachte der Dresdner Kreuzchor Bachs Choral "Ein feste Burg ist unser Gott" sowie Mendelssohns "Kyrie" und "Ehre sei Gott in der Höhe" zu Gehör. Der Chor sang zum Beginn und zu Abschluss seiner kleinen „Feierstunde“ vor der Burchardi-Klosterkirche.
Preisträgerempfang
Das „John–Cage–Orgel–Kunst–Projekt“ gehört zu den diesjährigen Preisträgern im bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Aus diesem Anlass hatte Ministerpräsident Dr. Rainer Haseloff alle Preisträger aus Sachsen-Anhalt in die Staatskanzlei nach Magdeburg eingeladen. Die Vorstandsmitglieder Hans Jörg Bauer und Karin Gastell nahmen an dem Empfang teil.
Bei dem unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehenden Wettbewerb werden zukunftsweisende Ideen und Projekte ausgezeichnet, die die beeindruckende Vielfalt und Innovationskraft Deutschlands sichtbar und erlebbar machen. In diesem Jahr musste sich die Jury unter mehr als 2000 Bewerbungen entscheiden, um die „ausgewählten Orte“ zu küren. Die Ehrung selbst wird am 5. September, dem Tag des 100. Geburtstag von John Cage, in Halberstadt vorgenommen.
Klangwechsel am 5. August 2011
Zwei herausragende neue Töne standen im Mittelpunkt des Klanggeschehens beim Klangwechsel am 5. August 2011: Die Töne C und Des sind die beiden bisher tiefsten Töne, die innerhalb der Aufführung des Cage-Stückes erklingen und sie bleiben bis fast an das Ende der Aufführung des ersten Teils im Jahr 2072 liegen. Das C erklingt insgesamt 36 Jahre (bis zum 5.10.2047) und das Des sogar fast 60 Jahre (bis zum 5.3.2071). Weiterhin verabschiedete sich das as‘ nach über 3 Jahren auf unbestimmte Zeit. Es wird erst in einem der nächste Teile wieder gebraucht, deren Reihenfolge von nachfolgenden Generationen bestimmt wird.
Begleitet wurde der besondere Klangwechsel von einem Konzert im Herrenhaus mit zwei herausragenden Musikern auf zwei selten zu hörenden Instrumenten: Christoph Bossert und Armin Fuchs (Würzburg) haben ein Programm mit Musik von Cage und Bach zusammengestellt, interpretiert auf Clavichord und präpariertem Klavier.

Das „John–Cage–Orgel–Kunst–Projekt“ gehört zu den diesjährigen Preisträgern im bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Aus diesem Anlass hatte Ministerpräsident Dr. Rainer 
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