Sabine Groschups “(JC{639})” in “THINKING MASHINES. RAMON LLULL AND THE ARS COMBINATORIA”

Vom 04. November 2018 bis zum 10. März 2019 ist am EPFL ArtLab in Lausanne, die zuvor am CCCB – Centre de Cultura Contemporània de Barcelona und am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe gezeigte große Ausstellung zum Mittelalter-Philosophen Ramondus Lullus zu erleben. Die von Amador Vega, Peter Weibel und Siegfried Zielinski kuratierte Schau wurde für Lausanne eingerichetet von der Direktorin des EPFL ArtLab, Sarah Kenderdine. „In „Thinking Machines“ treffen Poesie, Literatur und Kunst auf Geisteswissenschaften und wissenschaftliche Forschung. Die Treiber, die diesen Gedankengang, den Denker, den Philosophen an die EPFL bringen, zeigen, inwieweit die Untersuchungen und die produktive Produktion von Ramon Llull für unsere Zeitgenossenschaft von grundlegender Bedeutung sind.“

https://artlab.epfl.ch/thinking-machines_en

 ThinkingMachines Flyer 1

Plakat zur Ausstellung „Thinking Mashines“ © EPFL ArtLab, Lausanne

Erneut mit dabei im diesmal 60 Künstler umfassenden, hochkarätigen Teilnehmerfeld ist Sabine Groschup mit ihrem Film zu John Cages „ORGAN2/ASLSP“ in Halberstadt. Im englischsprachigen Booklet zur Ausstellung heißt es zu Groschups Beitrag: “With a succinct visual aesthetic and sound design, the experimental film (JC{639}) (A 2006/2012, 29’14’’12) by the Austrian artist, filmmaker, and writer Sabine Groschup documents the extraordinary performance of John Cage’s ORGAN2/ASLSP in the St. Burchardi Church in Halberstadt, Germany.

Cage, who first wrote the piece in 1985 for piano, and then adapted it in 1987 for organ, with the title of the composition, As SLow aS Possible, poses the question of what „as slow as possible“ means, and at the same time interrogates the basic of musical performance practice in general. The performance in Halberstadt takes up Cage’s challenge in an impressive way, being planned for a period of 639 years. The film consists of 89 sequences, which are randomly recombined in ever new variations. Thus, through the film’s formal aesthetics Sabine Groschup also refers to John Cage’s artistic work in which chance and randomness play a central role.

  Groschup Burchardikirche Halberstadt Foto Barbara Klemm 

© Sabine Groschup / Bildrecht, Wien 2018. Foto Barbara Klemm.




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Am 3.10.2020 ist geöffnet

Aufführungsort

Burchardikirche
Am Kloster 1
38820 Halberstadt

Nächster Klangwechsel

5. Februar 2022

 
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