Panorama


 

Durch ein bedauerliches Versehen ist auf dem Flyer das Konzert mit Werken Alter und Neuer Meister im Dom für den 27. September 2016, 20 Uhr angekündigt

Richtig muss es heißen:

27. August 2016, 18.00 Uhr

Der mit 3000 Euro dotierte 4. John Cage Preis für die Interpretation zeitgenössischer Musik wird am 28.8. 2016 zum vierten Mal in Halberstadt vergeben. Die Vergabe ist der Abschluss eines Meisterkurses für die Interpretation zeitgenössischer Musik, den in diesem Jahr der Klarinettist Ib Hausmann, der Oboist Christian Hommel und der Fagottist Johannes Schwarz – alle vom Ensemble Modern – abhalten werden. Nach Streichquartett (das Kairos Quartett 2008), dem Schlagzeug-Akkordeon-Duo Olaf Tzschoppe und Stefan Hussong 2011) und dem Organisten Hans Ola Ericsson (2014) richtet sich der Bläserkurs an Jugendliche, Studierende, interessierte Laien und Profis zur Weiterbildung ohne Altersbegrenzung. Willkommen sind auch Teilnehmer, die sich auf das Studium, auf Probespiele und auf Wettbewerbe vorbereiten wollen.

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Halberstadt l Ein außergewöhnliches Vorhaben, das das normale Zeitgefühl sprengt, macht weltweit Schlagzeilen – das 2001 in Halberstadt gestartete John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt. Das auf 639 Jahre ausgelegte Cage-Stück „As slow as possible“ hat den japanischen Fotografen Takeshi Sato in seinen Bann gezogen.

Der Japaner hat in über 80 Ländern Fotos von Weltkulturerbe-Denkmalen, mysteriösen Gebäuden, Menschen und Bräuchen gesammelt, ist auf der Webseite des Senders zu lesen. Unter diesen Orten befindet sich auch das wohl spektakulärste Orgelprojekt der Welt in Halberstadt.

Japan WebsiteDer japanische Radiosender NHK hat Takeshi Sato eine Sendung unter dem Motto „Abenteuer jenseits von Zeit und Raum“ gewidmet, wie auf der Internetseite des Senders zu lesen ist, übersetzte für die Volksstimme die derzeit in Japan lebende und aus Langenstein stammende Studentin Tara Marie Endries. Erstmalig ist danach der Bericht am 2. Januar ausgestrahlt worden. Wiederholungen gibt es am morgigen Sonnabend und am 23. Januar.

„Mit einer `Langen Nacht` beschließt die Alte Oper Frankfurt am Samstag, 12. März 2016, ihren dreitägigen Fokus Sport. Von 18.30 bis Mitternacht dreht sich das vollständige Pro-gramm um Training und Meisterschaft, um Anspannung und Entspannung, um Geschwin-digkeit und übermenschliche Leistungen – Themen, die den Bereich der Musik gleicher-maßen betreffen wie den Sport. Das Publikum ist dabei eingeladen, sich aus verschiede-nen Angeboten in den verschiedenen Sälen des Hauses einen persönlichen Konzertplan zu erstellen. Ein Beispiel: Um 20.00 Uhr spielt der Percussion-Star Martin Grubinger im Großen Saal hochvirtuose Werke für Schlagzeug solo und gewährt dabei dank Live-Pulsmessung Ein-blicke in physiologische Abläufe beim Musizieren. Zeitgleich lässt Daniel Hope im Mozart Saal im Gesprächskonzert den sportlichen Wettstreit zweier legendärer Geiger, Niccolò Paganini und Karol Lipinski, lebendig werden – während das Ensemble Interface im Albert Mangelsdorff Foyer mit zeitgenössischen Werken zur Regeneration einlädt.

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Sabine Groschup FilmInnsbruck – Als John Cage zu einem seiner 1985 komponierten Stücke die Spielanleitung „so langsam wie möglich, nur ein Hauch“ schrieb, hatte er wohl nicht zu träumen gewagt, dass eine Aufführung dieses Stücks einmal auf 639 Jahre angelegt sein wird. Wie dies derzeit im ostdeutschen Halberstadt passiert, in dessen romanischer Burchardikirche das Werk, das bei seiner Uraufführung ganze 29 Minuten dauerte, nun seit 5. September 2001 (dem 89. Geburtstag Cages) permanent auf einer speziell präparierten Orgel gespielt wird. Fast zwei Jahre lang war dabei nur der Wind aus dem Blasebalg zu hören, 2003 erklangen die ersten Orgelpfeifen, 2013 fand der 13. Klangwechsel statt, am 5. September 2020 der nächste. Um die auf diese Weise zelebrierte Ausdehnung des Komponierten zu begreifen, hilft vielleicht die Vorstellung, dass die Partitur so 47.999 Kilometer lang würde.

FB Meisterkurs14 Titel

Zum dritten Mal findet in Halberstadt vom 2. bis zum 7. September ein Meisterkurs für zeitgenössische Musik statt, der mit der Vergabe des europaweit einzigen Interpretationspreises für zeitgenössische Musik in Höhe von Euro 2 500 enden wird. Der Kurs des Kairos Quartettes Berlin war 2009 bei den Streichern auf besonderes Interesse gestoßen, dann machten 2012 Olaf Tzschoppe und Stefan Hussong mit den Instrumenten Schlagzeug und Akkordeon auf ungewöhnliche Besetzungen aufmerksam, und dieses Jahr wird Halberstadt ein Mekka für Organisten. Der schwedische, in Montreal lehrende Organist und Komponist Hans-Ola Ericsson, wird den Kurs anbieten.

Aktueller Klang

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Der aktuelle Stand der Klangwechsel-Vorbereitungen.

Liebe Freunde des John-Cage-Orgel-Kunst-Projektes Halberstadt,

Vor einigen Wochen schrieben wir an dieser Stelle, dass Anfang September 2019 weitere Informationen zum Klangwechsel 2020 erfolgen würden. Das Vorbereitungsteam war inzwischen nicht untätig: So haben wir beispielsweise in Abstimmung mit dem Denkmalschutz Baumaßnahmen am Veranstaltungsort, der alten Klosterkirche, durchgeplant. Es wird nach historischem Vorbild einen weiteren Zugang geben, der insbesondere der Sicherheit unserer Besucher dienen soll. Organisatorisches, wie Parkflächen in der Nähe, wird mit der Stadt verhandelt. Inhaltlich beschäftigen wir uns intensiv mit einem interessanten, vielfältigen Rahmenprogramm zum Klangwechsel und dessen Realisierbarkeit. Ein Top-Thema für Sie und uns sind natürlich die Eintrittskarten und deren Vergabe. Fest steht jedenfalls, dass zum Jahresbeginn ein Kontingent von 150 Karten zur Verfügung stehen wird. 14 Tage vor Beginn werden die Modalitäten der Vergabe an dieser Stelle nochmals angekündigt. Mit diesen Tickets können Sie im Innern der Kirche, in einem abgetrennten Bereich unmittelbar am Instrument, auf Stehplätzen den Klangwechsel erleben. Sie wissen, dass unser Projekt ausschließlich von Spenden und dem außerordentlichen Engagement der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen getragen wird. Die erfolgreiche Veranstaltung der Klangwechsel ist eine der tragenden Säulen, auf denen die Zukunft ORGAN²/ASLSP ruht. Deshalb bitten wir für eine solche Eintrittskarte um eine Spende (ab 200 Euro), für die eine steuerlich absetzbare Spendenquittung ausgestellt werden kann. Neben dieser Möglichkeit wird es auch einen freien Zugang in die Kirche geben, der aber begrenzt  ist. Alle, die in der Kirche keinen Platz mehr finden, können auf dem Klostergelände vor der Kirche den Klangwechsel erleben. Eine große Medienprojektion, Public Viewing, wird die Geschehnisse aus der Klosterkirche nach außen übertragen. Nach dem Ende des feierlichen Aktes können natürlich alle, die gekommen sind, zu Schauen und Hören in die Kirche gehen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt

Broschüre

Neue Broschüre zum Cage-Projekt



Was Sie schon immer über das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt wissen wollten: In der neu gestalteten und vollständig überarbeiteten 30-seitigen Broschüre im schlanken DinA4-Format finden Sie die Antworten. Dazu gehören ausführliche Informationen zum Projekt und seiner Vorgeschichte, über John Cage, das Stück ORGAN²/ASLSP und die Cage-Orgel, die Berechnung der Klangwechsel mit der Partitur der ersten 71 Jahre, die John-Cage-Orgel-Stiftung und die geplante John-Cage-Akademie, Stimmen der internationalen Medien-, Fach- und Kunstwelt, ausgewählte Literaturangaben, eine englische Zusammenfassung und viele interessante Photos. Sogar die Fragen, ob es Gott gefällt und wie Sie das Projekt unterstützen können, werden beantwortet. Die Broschüre ist während der Öffnungszeiten des John-Cage-Orgel-Kunst-Projektes in Halberstadt erhältlich und Sie können sie für 10 € zuzüglich Versandkosten hier bestellen: Email: info@aslsp.org

Öffnungszeiten

November - März
Dienstag bis Sonntag
12:00 bis 16:00 Uhr
 
April - Oktober
Dienstag bis Sonntag
11:00 bis 17:00 Uhr
 
Montag geschlossen


Nächster Klangwechsel

5. September 2020

Aufführungsort

Burchardikirche
Am Kloster 1
38820 Halberstadt

 
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