Zum 107ten zweimal 8+1

Jens Dueppe photo by Gerhard Richter 11sw

Cage Projekt Photo zu PM Cage Geb c Ronald Gttel

Jazzkonzert mit Lesung zum 107. Geburtstag von John Cage: Jens Düppe mit seinem Trio und Rainer O. Neugebauer werden abwechselnd jeweils acht Stücke und acht Texte, deren Reihenfolge durch Zufallsoperationen ermittelt wird, darbieten. Beim Stück „Dancing Plastik Bag“ wird auch das Publikum gefordert. Da es nach Cage keine Wiederholungen gibt, werden je ein Stück und ein Text noch einmal vorgetragen.

Der in Schwäbisch Gmünd aufgewachsenen und zur Zeit in Köln lebende Schlagzeuger Jens Düppe ist Projektentwerfer und musikalischer Ideenfinder. Sein genreübergreifendes Interesse an Musik und auch an Kunst im Allgemeinen beschert ihm einen großen Wissensschatz und einen klaren Blick auf die unterschiedlichen künstlerischen Aspekte. Gleichzeitig wurzelt Düppes Schlagzeug tief im Jazz und in der improvisierten Musik. Er hat die Essenz verschiedentlicher musikalischer Stile in einer Form verinnerlicht und findet es so zu einem äußerst intuitiven und authentischen Spiel. 2019 wurde er mit dem WDR Jazzpreis ausgezeichnet: https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-jazz-world/fuenfzehntes-jazzfest-guetersloh-jens-dueppe-100.html

Das Herz von Jens Düppes aktuellem Programm „Dancing Beauty“ sind 9 Songs – inspiriert durch 9 Zitate von John Cage, einem der größten Musikpioniere des vergangenen Jahrhunderts. Gemeinsam mit seinen fabelhaften Mitmusikern erschafft Düppe ganz unterschiedliche Klangwelten, jede für sich ein eigener Kosmos von zauberhaften Melodien, Rhythmen und Strukturen. So erzählt der Kölner Schlagzeuger mit seiner Band eine große Geschichte von neuen Horizonten, Neugierde und musikalischer Freiheit. Das Ganze bleibt keinesfalls verkopft, sondern gerät zu einem äußerst genüsslichen Klangabenteuer und fesselt den Zuhörer ab der ersten Sekunde. „Alles, was wir machen, ist Musik“, sagt Cage – und was für welche! DANCING BEAUTY wurde prompt zum ECHO JAZZ 2018 nominiert.

Die John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt lädt zur Geburtstagsfeier von John Cage am 5. September 2019 in das Cage-Haus, Am Kloster 1 ein. Nach der Konzert-Lesung gibt es ein Glas Sekt, interessante Gespräche und die Möglichkeit, den aktuellen Klang der 639 Jahre dauernden Realisation von John Cage’s ORGAN²/ASLSP in der Burchardi-Kirche zu hören. Der Eintritt ist frei. Über eine Spende würde sich das rein ehrenamtlich betriebene John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt freuen.

 

Unter dem Titel „The Mountain Lake Symposium and Workshop – Art in Local“ liegt ein bedeutendes Kapitel nordamerikanischer Kunstgeschichte, in der John Cage eine zentrale Rolle spielt, nunmehr in Buchform zum Studium bereit. Der Gründer und Leiter des Workshops, Ray Kass hat den opulenten Band gemeinsam mit Howard Risatti anlässlich der Ausstellung „Rural Avant Garde: The Mountain Lake Experience“ herausgegeben. Die Ausstellung wurde vom Longwood Center for the Visual Arts an der Longwood University in Farmville, Virginia organisiert. Nach Stationen in Raleigh, North Carolina (Gregg Musuem of Art & Design) und Baltimore, Maryland (Pinkard Gallery, Maryland Institute College of Art) ist die Ausstellung abschließend vom 16.11.2019 bis 08.03.2020 im Longwood Center selbst zu sehen.

https://lcva.longwood.edu/exhibitions/rural-avant-garde-mountain-lake-experience

Das Rückcover der Publikation trägt folgenden Text: „The Mountain Lake Symposium and Workshop, which began almost forty years ago, were based on the idea that art can have an integral relationship with local communities. To this end artists, architects, critics, and scholars from various fields have been invited to Southwest Virginia to participate in sympsosia that engaged issues concerning art and the larger culture (…). Prominent artists, working with community members and students interested in artistcally exploring such values, were invited to direct Mountain Lakes’s collaborative art workshops. Since then Workshop activities have expanded beyond the locus of rural Southwest Virginia to other cities and countries in places as far away as France, Asutria, Germany, China, and Japan. That the Mountan Lake Workshop still engages artists and participants is a clear testament to its ongoing relevance in our postmodern, consumerist age.“

https://www.mountainlakeworkshop.com/

Ray Kass war bereits mehrfach Gast in Halberstadt – zuletzt 2017 für den Workshop „#JohnCageSTEPS“ anlässlich der Herausgabe der Notation „John Cage, STEPS, A Composition for a Painting“ im Verlag Editon Peters. In der nun vorliegenden Publikation wird „STEPS“ ein eigenes, umfangreiches Kapitel gewidmet, in dem auch der Halberstädter STEPS-Workshop mit insgesamt 17 Performances plus einem Addendum dokumentiert ist. Dazu findet sich in der Publikation der Essay „Make STEPS, not …“ des Künstler-Kurators Georg Weckwerth, der für die Halberstädter Veranstaltung vom 03. bis 29.10.2017 – wie schon für einige Veranstaltungen der Vorjahre – verantwortlich zeichnete.

„(JC{639}), Sabine Groschups Film in 89 Zufallsvariationen zu John Cages „ORGAN2/ASLSP“ in der St. Burchardi Kirche in Halberstadt, ist nach Aufführungen in Österreich, Deutschland, Tschechische Republik, Dänemark, Vereinigte Staaten, Schweiz und Großbritannien im August erstmals in Kanada zu sehen. Vom 02.–04.08.2019 wird der halbstündige Experimentalfilm in der 14. Ausgabe von Gordon Monahans Musikfestival „ELECTRIC ECLECTICS“ auf seiner Funny Farm in Meaford, Ontario in einem 17 Meter langen Truck projiziert. Er wird ein Woodstock-ähnliches Publikum mit dem Cage-Projekt Halberstadt konfrontieren, während parallel Lee Ranaldo von Sonic Youth oder der New Yorker Musiker David First open-air performen. Über die Projektion des Films hinaus steht eine weitere Zufallsoperation für die 66. Variation von „(JC{639})“ für Sabine Groschup am Programm, und zwar mit dem EE-Festivalleiter höchselbst, dem kanadischen Komponisten und Klangkünstler Gordon Monahan. Last but not least wird Gordon Monahan, ausgebildeter Pianist und legendärer Performer von „Entertainment Music“ auf der Orgel, „ORGAN2/ASLSP“ live onstage zur vermeintlich kanadischen Erstaufführung bringen.

http://www.electric-eclectics.com

http://jc639.sabinegroschup.at/

 

Im 2015 von Georg Weckwerth mit einer Vielzahl von Kunstwerken etablierten „Raum für Cage – Room for Cage“ im Cage-Haus Halberstadt (ehemals Herrenhaus zu St. Burchardi), spielt das dreidimensionale Klangobjekt „Window“ des in Amsterdam lebenden niederländischen Künstlers Maurice van Tellingen inhaltlich eine zentrale Rolle. Als autonomes Kunstwerk bildet es visuell wie akustisch eine Brücke zum Inhalt eines der berühmtesten Zitate von John Cage, zu erleben im Film „Listen (Écoute)“ (1992) von Miroslav Sebestik:

„When I hear what we call music, it seems to me that someone is talking. And talking about his feelings or about his ideas, of relationships. But when I hear traffic, the sound of traffic here on sixth avenue for instance, I don’t have the feeling that anyone is talking, I have the feeling that a sound is acting, and I love the activity of sound. What it does is it gets louder and quieter, and it gets higher and lower. And it gets longer and shorter. I’m completely satisfied with that, I don’t need sound to talk to me. (…) The sound experience which I prefer to all others is the experience of silence. And the silence, almost everywhere in the world now is traffic. If you listen to Beethoven or to Mozart, you see that they are always the same. But if you listen to traffic, you see it’s always different.

Maurice van Tellingens Halberstädter Dauerleihgabe „Windows“ ist nun zurück in Amsterdam und dort vom 05.07 bis 31.08.2019 zu sehen in van Tellingens Einzelausstellung „Beschaffd onbehagen“ in der Staatsliedenbuurt. An seinen ‚angestammten‘ Platz im Cage-Haus zurückkehren soll das Objekt aus Anlass des Klangwechsels im Cage-Projekt am 05.09.2020.

http://www.youtube.com/watch?v=pcHnL7aS64 https://www.kunsttrajectamsterdam.nl/Y

https://mauricevantellingen.nl

 

Photo: Vivek vadoliya

… zu Besuch in Halberstadt

A Visit to John Cage's 639-Year Organ Composition. Examining the expanse of time at one of the world's slowest performances. By Aaron Gonsher

Hier der Link zur RED BULL MUSICACADEMY

 

Photo: Vivek vadoliya /></br><p style=Photo: Vivek vadoliya

Im Rahmen der diesjährigen Domfestspiele findet wieder der beliebte Spaziergang zum langsamsten Musikstück der Welt mit Rainer O. Neugebauer statt.

Diesmal unter dem Thema: Von der Faber-Orgel zur Cage-Orgel. Wir treffen uns nach dem Festgottesdienst um 11 Uhr 15 vor dem Dom und werden dann durch das jüdische Viertel und die Altstadt zur Führung in die Burchardi-Kirche zum John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt laufen. Große und kleine Kinder können dann auch mal eine Pfeife blasen, so langsam wie möglich ...

Hier der Link zur Internetpräsenz der Halberstädter Schatzjahre



Kamera: Markus Müller-Engelke, Ton: Andrea Schrade, Moderation: Yara Hoffmann (Photo: Felix Bergemann)

Kamera: Markus Müller-Engelke, Ton: Andrea Schrade, Moderation: Yara Hoffmann (Photo: Felix Bergemann)

Erst vor ein paar Wochen war das Fernsehfeuilleton 3sat "Kulturzeit" in der Burchardi-Kirche. Hier der Link dazu:

www.3sat.de/mediathek


Am 10. Mai machte dann das Reporterteam des ZDF-Länderspiegels auf seiner Deutschlandreise Station in Halberstadt.

Hier der Link zum ZDF-Beitrag



DARIN SABINE GROSCHUPS FILM “(JC(639})” ÜBER DAS CAGE-PROJECT

Bis zum 10. März 2019 war am EPFL ArtLab in Lausanne die große Ausstellung zum Mittelalter-Philosophen Ramondus Lullus zu erleben. Sabine Groschups Film „(JC{639})“ über John Cages „ORGAN2/ASLSP“ in Halberstadt war eine der zeitgenössischen Positionen der hochkarätig besetzten Ausstellung. https://artlab.epfl.ch/thinking-machines_en Nun ist der umfangreiche englischsprachige Katalog zur Ausstellung erschienen: Amador Vega, Peter Weibel und Siegfried Zielinski (Hrsg.):, “DIA-LOGOS. Ramon Llull's Method of Thought and Artistic Practice”. University of Minnesota Press, Minneapolis, Minnesota, Vereinigte Staaten 2018. ISBN 978-1-5179-0609-2. https://www.upress.umn.edu/book-division/books/dia-logos Das 300 Seiten starke Buch mit 220 Farbabbildungen, davon sechs Abbildungen zu Groschups „(JC{639})“, wurde am 14. Februar in Lausanne im Rahmen eines internationalen Symposiums am EPFL Artlab vorgestellt. Zwei der über 20 originalen Textbeiträge des Katalogs reflektieren dabei Arbeitsweisen von John Cage und setzen sie in Verbindung zur „Llull’schen Denkmethode und künstlerischen Praxis“: Daniel Irgangs „Leibniz—I Ching—Cage: Blind Thinking and Chance Operations“ und Janet Zweigs „Ars Combinatoria: Mystical Systems, Procedural Art, and the Computer“. Auf der Webseite des Verlages heißt es: “The life and work of the outstanding Catalan-Majorcan philosopher, logician, and mystic Ramon Llull continues to fascinate thinkers, artists, and scholars worldwide.The primary idea of Ramon Llull’s teachings—to enable rational and therefore trustworthy dialogue between cultures and religions through a universally valid system of symbols—is today still topical and of great relevance, especially in the tensions prevailing in globalized spaces of possibility. In this book, international experts address Lullism as a remarkable and distinctive method of thinking and experimenting.”



Sabine Groschups “(JC{639})” in “THINKING MASHINES. RAMON LLULL AND THE ARS COMBINATORIA”

Vom 04. November 2018 bis zum 10. März 2019 ist am EPFL ArtLab in Lausanne, die zuvor am CCCB – Centre de Cultura Contemporània de Barcelona und am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe gezeigte große Ausstellung zum Mittelalter-Philosophen Ramondus Lullus zu erleben. Die von Amador Vega, Peter Weibel und Siegfried Zielinski kuratierte Schau wurde für Lausanne eingerichetet von der Direktorin des EPFL ArtLab, Sarah Kenderdine. „In „Thinking Machines“ treffen Poesie, Literatur und Kunst auf Geisteswissenschaften und wissenschaftliche Forschung. Die Treiber, die diesen Gedankengang, den Denker, den Philosophen an die EPFL bringen, zeigen, inwieweit die Untersuchungen und die produktive Produktion von Ramon Llull für unsere Zeitgenossenschaft von grundlegender Bedeutung sind.“

https://artlab.epfl.ch/thinking-machines_en

 ThinkingMachines Flyer 1

Plakat zur Ausstellung „Thinking Mashines“ © EPFL ArtLab, Lausanne

Erneut mit dabei im diesmal 60 Künstler umfassenden, hochkarätigen Teilnehmerfeld ist Sabine Groschup mit ihrem Film zu John Cages „ORGAN2/ASLSP“ in Halberstadt. Im englischsprachigen Booklet zur Ausstellung heißt es zu Groschups Beitrag: “With a succinct visual aesthetic and sound design, the experimental film (JC{639}) (A 2006/2012, 29’14’’12) by the Austrian artist, filmmaker, and writer Sabine Groschup documents the extraordinary performance of John Cage’s ORGAN2/ASLSP in the St. Burchardi Church in Halberstadt, Germany.

Cage, who first wrote the piece in 1985 for piano, and then adapted it in 1987 for organ, with the title of the composition, As SLow aS Possible, poses the question of what „as slow as possible“ means, and at the same time interrogates the basic of musical performance practice in general. The performance in Halberstadt takes up Cage’s challenge in an impressive way, being planned for a period of 639 years. The film consists of 89 sequences, which are randomly recombined in ever new variations. Thus, through the film’s formal aesthetics Sabine Groschup also refers to John Cage’s artistic work in which chance and randomness play a central role.

  Groschup Burchardikirche Halberstadt Foto Barbara Klemm 

© Sabine Groschup / Bildrecht, Wien 2018. Foto Barbara Klemm.




Die John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt lädt zum 5. September ein

Am 5. September 1912 ist John Cage in Los Angeles zur Welt gekommen. Nun feiert die John-Cage-Orgel-Stiftung seit Beginn des dritten Jahrtausends eigentlich jeden Tag John Cage’s Geburtstag: mit ihrer auf 639 Jahre angelegten Aufführung seines Orgelstücks ORGAN²/ASLSP (As SLow aS Possible). Zum 106. Geburtstag gibt es nun aber etwas ganz Besonderes: nämlich nichts.

Oder genauer gesagt einen Vortrag über nichts. Am Mittwoch, dem 5. September 2018, um 19 Uhr liest Rainer O. Neugebauer im Cage-Haus neben der Burchardi-Kirche Cage’s „Lecture on Nothing“ in der kongenialen Übersetzung von Ernst Jandl. Dieser Vortrag ist einer der bedeutendsten Texte des amerikanischen Musikers, Philosophen und Schriftstellers. Es geht unter anderem darum, daß es nichts zu sagen gibt, aber die Stille will, daß weitergeredet wird. Wir erfahren, daß Kansas für New Yorker sehr erfrischend ist und von einer Ekstase, die uns, wie Zucker Pferde, willig macht. Wir hören, was von Beethoven und Bach zu halten ist, wie Debussy komponiert und warum es keine Musik in Texas gibt. Letztlich geht es um Irritationen und Struktur, Methode und Geräusch, Schläfrigkeit und Vergnügen und endet im Nirgendwo: Nichts.

Der Vortrag ist übrigens streng gegliedert, anschließende Fragen sind ausdrücklich erwünscht und Antworten schon vorbereitet, ebenso ein kleiner Geburtstagsumtrunk. Die John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt lädt alle zur Feier des Nichts ein, am Mittwoch, dem 5. September 2018, um 19 Uhr im Cage-Haus neben der Burchardi-Kirche, Am Kloster 1. Der Eintritt kostet ebenfalls nichts.






Zum fünften Mal findet in Halberstadt vom 28.8. bis zum 2.9.2018 der Meisterkurs für die Interpretation zeitgenössischer Musik der John-Cage-Orgel-Stiftung statt. Er schließt mit einem Wettbewerbskonzert, für das ein Preisgeld von € 5000 Ausgewiesen ist. Die Dozentin ist die renommierte Spezialistin für zeitgenössische Musik Sarah Maria Sun, deren Repertoire 839 Stücke umfasst. Akiko Okabe wird als Pianistin zur Verfügung stehen. Nach den Kursen mit dem Kairos Quartett Streichquartett), Olaf Tzschoppe und Stefan Hussong (Schlagzeug und Akkordeon), Hans Ola Ericsson (Orgel) und Christinal Hommel, Ib Hausmann und Johannes Schwarz (Oboe, Klarinette und Fagott) erfreut sich der Halberstädter Kurs inzwischen wachsender Beliebtheit. Der Flyer mit den Bedingungen kann bei der John-Cage-Orgel-Stiftung, Cage-Haus, Am Kloster 1, D 388820 Halberstadt, angefordert werden.

Der Kursinhalt ist die Arbeit an Werken für Stimme aus dem 20. und 21. Jahrhundert vom Solo (auch mit Elektronik), Duo (Klavierlied) bis zum Vokalensemble. Der Kurs richtet sich an Studierende und Profis zur Weiterbildung ohne Altersbegrenzung. Willkommen sind auch TeilnehmerInnen, die sich auf das Studium, auf Probespiele oder Wettbewerbe vorbereiten möchten. Für weitere Informationen kann auch direkt Sarah Maria Sun per Mail kontaktiert werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Der Anmeldeschluss ist der 15. Juli 2018.

 

Spaziergang zum Burchardi-Kloster anläßlich der Domfestspiele

mit Rainer O. Neugebauer am 3. Juni 2018.

Treffpunkt um 11.15 Uhr vor dem Westportal des Doms

 

Aktueller Klang

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Der nächste Klangwechsel wird vorbereitet.

Liebe Freunde des John-Cage-Orgel-Kunst-Projektes Halberstadt,

so langsam wie möglich, aber dennoch unaufhaltsam, nähert sich der Termin des nächsten Klangwechsels im Verlauf des 639 Jahre währenden Stückes ORGAN2/ASLSP. Das Datum steht natürlich schon lange fest. Es wird ein Samstag sein, der 5.9.2020. Bereits heute haben viele John-Cage-Enthusiasten Fragen zum Klangwechsel an das Stiftungsteam. Dabei geht es immer um den Ablauf des Events, um die Möglichkeit der Kartenreservierungen oder andere praktische Fragen. Um es gleich zu sagen, wir können diese Fragen leider heute noch nicht alle beantworten. Das Stiftungsteam arbeitet selbstverständlich bereits in diesen Tagen mit großem Engagement an den Vorbereitungen. Viele Details müssen geklärt, abgesprochen und festgelegt werden. Alle Mitarbeiter lösen diese Aufgaben zudem im Ehrenamt, oft neben der beruflichen Tätigkeit.

In den nächsten Monaten wird die Veranstaltung Schritt für Schritt an Kontur gewinnen - und wir werden alle Interessierten teilhaben lassen, die Fakten kommunizieren. Schauen Sie einfach immer mal wieder auf der Internetseite www.aslsp.org vorbei. Sicher ist bereits heute, dass der Ablauf für alle, die zum Klangwechsel auf den Hof der Klosterkirche kommen werden, mittelbar erlebbar sein wird. Ein große Medienprojektion, Public Viewing, wird die Geschehnisse aus der Klosterkirche auf den Hof übertragen. Natürlich kann jeder Besucher nach dem Ende der eigentlichen, feierlichen Orgelumstellung den neuen Klang in der Klosterkirche live erleben. Die Kartenvergabe für die Teilnahme während des Klangwechsels in der Kirche befindet sich noch in der Vorbereitung. Das Organisationsteam arbeitet mit Hochdruck daran, zum nächsten John-Cage-Geburtstag, am 5.9.2019, verbindliche Antworten auf Ihre diesbezüglichen Fragen kommunizieren zu können. Wir freuen uns bereits sehr, Sie zum Klangwechsel begrüßen zu können.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt

Broschüre

Neue Broschüre zum Cage-Projekt



Was Sie schon immer über das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt wissen wollten: In der neu gestalteten und vollständig überarbeiteten 30-seitigen Broschüre im schlanken DinA4-Format finden Sie die Antworten. Dazu gehören ausführliche Informationen zum Projekt und seiner Vorgeschichte, über John Cage, das Stück ORGAN²/ASLSP und die Cage-Orgel, die Berechnung der Klangwechsel mit der Partitur der ersten 71 Jahre, die John-Cage-Orgel-Stiftung und die geplante John-Cage-Akademie, Stimmen der internationalen Medien-, Fach- und Kunstwelt, ausgewählte Literaturangaben, eine englische Zusammenfassung und viele interessante Photos. Sogar die Fragen, ob es Gott gefällt und wie Sie das Projekt unterstützen können, werden beantwortet. Die Broschüre ist während der Öffnungszeiten des John-Cage-Orgel-Kunst-Projektes in Halberstadt erhältlich und Sie können sie für 10 € zuzüglich Versandkosten hier bestellen: Email: info@aslsp.org

Öffnungszeiten

November - März
Dienstag bis Sonntag
12:00 bis 16:00 Uhr
 
April - Oktober
Dienstag bis Sonntag
11:00 bis 17:00 Uhr
 
Montag geschlossen


Nächster Klangwechsel

5. September 2020

Aufführungsort

Burchardikirche
Am Kloster 1
38820 Halberstadt

 
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